01.09.2017, von Wolf Becker

THW erhält vier Hochleistungspumpen von der Peiner Firma GWE

Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser!

Nach diesem Motto hat die  Peiner Firma GWE dem Technischen Hilfswerk Peine vier Hochleistungspumpen für ihre nächsten Einsätze zur Verfügung gestellt. Die Wetterlage der vergangenen Wochen hat es gezeigt, die Landkreise Wolfenbüttel, Goslar und Hildesheim standen unter Wasser. Auch die Peiner Helfer waren 5 Tage lang unermüdlich im Einsatzgeschehen im Landkreis Hildesheim, um die Bevölkerung im Hochwassergebiet  der überfluteten Gebiete um Nordstemmen, Elze, Ahrbergen und Giesen (wir haben berichtet) zu schützen. Ein heftiges Gewitter mit Starkregen reicht aus und Straßen werden zu Wasserstraßen, Keller zu Wasserbecken. Die Wassermassen entwickeln immense Kräfte und können Menschen und auch Gebäudestrukturen in Gefahr bringen. 

Bei Einsätzen um das Hochwasser hat das THW Peine mit ihrer Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen wie in den letzten Jahren an der Oder oder an der Elbe, an der Innerste oder hier beim Hochwasser an der Rosenthaler Schöke an vorderster Front helfen können. Bisher hatten die Peiner Katastrophenschutzhelfer mit ihren Pumpen bereits die Möglichkeiten gehabt, 21 /Minute Schmutzwasser lenzen und befördern zu können. 

Die weltweit agierende Firma „GERMAN WATER and ENERGY GROUP“ (GWE pumpenboese GmbH) mit Hauptsitz in Peine-Stederdorf ist Hersteller richtungsweisender Produkte und Entwickler integrierter Anwendungen für den Brunnenbau. Zum Anwendungsbereich der Firma GWE im Bereich des Brunnenbaus gehören somit auch Hochleistungspumpen. Für die Firma GWE war es keine Frage, dem THW Peine aufgrund der Leistungen beim letzten Hochwassereinsatz zusätzliche Pumpen für den nächsten Einsatz zu überreichen. 

Diese vier Tauchmotor-Pumpen, die sich durch einen großkörnigen Durchlass auszeichnen, wurden dem THW Peine von der Firma GWE kostenfrei überlassen, so dass der Ortsverband nunmehr über Gesamt-Förderkapazitäten von 31.000 Liter/Minute Leistung verfügt. In einer Stunde können somit 1.860 Wasser befördert werden. „Für das nächste Hochwasser sind wir gerüstet“, so Manfred Siemon, Ortsbeauftragter des Technischen Hilfswerkes Peine, nach der Übergabe der Kreiselpumpen.

Dank der Unterstützung durch den örtlichen Förderverein Bergungszug Peine e. V. konnte die Spende an das THW Peine übergeben werden. „Drei der vier Pumpen,“ so der Gruppenführer der Wasserschaden/Pumpengruppe Markus Koenemann, „können sofort genutzt werden, an der weiteren sind noch durch den Förderverein zu leistende geringe Umbaumaßnahmen erforderlich.“

 


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