Berlin, 13.05.2019, von Wolf Becker

Blaulichtkonferenz in Berlin mit Peiner Beteiligung

Die Führung der Hilfsorganisationen im Gespräch mit den Teilnehmern

Gerne folgte der Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und Helferwerbung, Wolf Becker, einer Einladung des SPD-Bundestagsabgeordneten und Bundesminister für Arbeit und Soziales, Hubertus Heil, um an der Blaulichtkonferenz in Berlin teilzunehmen. Thema der Veranstaltung war „Klimawandel: Herausforderungen für den Katastrophenschutz“. 

In der SPD-Bundestagsfraktion waren Wissenschaftler und Politiker sowie Führungskräfte, Helferinnen und Helfer der einzelnen Hilfsorganisationen eingeladen. Rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland von Hilfsorganisationen, wie ASB, Rotes Kreuz, Malteser Hilfsdienst, DLRG, Feuerwehren, der Polizei und dem THW haben mit den Klimaforschern und gewählten Volksvertretern über das Thema diskutiert. 

Die SPD-Bundestagsfraktion beteiligt die eingeladenen Organisationen am politischen Prozess, um bestmögliche Hilfestellung bei den Veränderungen durch den Klimawandel zu bieten. Es galt die wesentliche Frage: „Wie ändern sich die Anforderungen an den Katastrophenschutz und Bevölkerungshilfe des Bundes durch den Klimawandel?" 

Auf der Konferenz diskutierten die Spitzenvertreter der Hilfsverbände, zuständigen Bundeseinrichtungen und der Feuerwehr gemeinsam mit den eingeladenen Spitzenvertretern und den SPD-Bundestagsabgeordneten über die daraus resultierenden Auswirkungen im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. 

Der Klimawandel ist auch in Deutschland spürbar: Starkregen überfluten Häuser und Straßen, Hagel vernichtet Ernten, Schneemassen schneiden ganze Dörfer von der Außenwelt ab und langanhaltende Hitze- und Dürreperioden wie gerade im letzten Jahr werden zu landwirtschaftlichen und medizinischen Herausforderungen. Waren solche Ereignisse in der Vergangenheit die Ausnahme, steigen Anzahl und Ausmaß dieser Wetterphänomene auffallend an. Der Klimawandel ist Realität und wirkt als Krisenverstärker. In einem konstruktiven Austausch wurden die erwarteten Szenarien besprochen und Möglichkeiten der Hilfestellungen durch die ehren- und hauptamtlichen Kräfte aufgezeigt.

Darunter war mit Wolf Becker vom THW Ortsverband Peine auch ein nach Berlin eingeladener Peiner Vertreter. Becker zeigte sich über die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs von Erfahrungen und dem gemeinsamen Miteinander begeistert, auch wenn sich das Thema und die Folgen für die nächsten Jahrzehnte mehr als nachdenklich gestaltet. Becker erklärte: „Im Katastrophenschutz sind wir relativ gut aufgestellt und werden weiterhin im Einklang mit unseren personellen und sachbezogenen Ressourcen bei Großschadenslagen tätig werden“. Genauso wichtig sei es aber auch, global alles Menschenmögliche zu tun, um solchen Ereignissen entgegenzuwirken. Die Folgen des Klimawandels und die wachsende Verwundbarkeit unserer modernen Gesellschaft sind wichtige Zukunftsthemen. Der Klimawandel ist auch in Deutschland spürbar und stellt den Bevölkerungsschutz und die Katastrophenhilfe der Bundesrepublik Deutschland vor neue Herausforderungen. Das hat direkte Auswirkungen auf die Arbeit von Hilfsorganisationen und der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.


  • Die Führung der Hilfsorganisationen im Gespräch mit den Teilnehmern

  • Wolf Becker vom THW Peine

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